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Bio Lungenkraut

ab 4,81 €

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Beschreibung

Lungenkraut


Das Lungenkraut wächst in Laubwäldern und Gebüschen, wo es uns im Frühjahr mit seinen rot violetten bis blauen Blüten erfreuen kann. Die Blüten erinnern an die gelbe Schlüsselblume, aber die Pflanze gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Doch auch das Wirkungsspektrum ist ähnlich.

Durch die darin enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege, was der Pflanze auch ihren Namen gegeben hat.

Obwohl das Lungenkraut ihrem wissenschaftlichen Namen zufolge "officinal" sein sollte, das heißt immer in Apotheken vorrätig, wird es von der offiziellen Phytotherapie kaum benutzt. Die Volksheilkunde schätzt es jedoch sehr.



Steckbrief

Heilwirkung:Haupt-Anwendungen

husten,

adstringierend,
blutstillend,
erweichend,
harntreibend,
schleimlösend,
schweißtreibend,
Anwendungsbereiche:

Bronchitis,
Katarrh der oberen Luftwege,
Erkältung,
Halsschmerzen,
Heiserkeit,
Halsentzündung,
Durchfall,
Darmentzündung,
Nierenbeckenentzündung,
Augenentzündung,
Wunden,
Pickel,
wissenschaftlicher Name:Pulmonaria officinalis, Pulmonaria maculosaPflanzenfamilie:Rauhblattgewächse = Boraginaceaeenglischer Namen:Bachkraut, Blaue Schlüsselblume, Bockkraut, Brunneschüsseli, Fleckenkraut, Güggelhose, Händschechrut, Hänsel und Gretel, Himmelschlüssel, Hirschkohl, Hirschkoze, Hirschmangold, Hosenschiffern, Königsstiefel, Lungentee, Lungenwurz, Schlotterhose, Schwesternkraut, Ungleiche Schwestern, Unser lieben Frauen Milchkraut, Waldochsenzunge

Verwendete Pflanzenteile:Inhaltstoffe.

Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide, Allantoin, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine

Sammelzeit:Mai und Juni

Anwendung

Heutzutage wird Lungenkraut nur noch relativ selten als Heilpflanze verwendet.

Früher galt es jedoch als wichtige Heilpflanze bei Lungenerkrankungen aller Art und auch die Volksheilkunde setzt das Lungenkraut gerne ein.

Der traditionelle Einsatzbereich des Lungenkrauts reicht vom einfachen Husten bis hin zu Lungentuberkulose, die früher auch in Mitteleuropa eine verbreitete Plage war.

Vor allem der hohe Gehalt an Kieselsäure im Lungenkraut rechtfertige den Einsatz als Husten-Heilpflanze. Außerdem enthält das Lungenkraut auch Schleimstoffe und Saponine, die für den Einsatz als Heilkraut der Atemwege sprechen.

Außerdem wirkt das Lungenkraut lindert auf Darmentzündungen und Durchfall.

Äußerlich angewandt hat es gewisse wund heilende Fähigkeiten, die sich unter anderem durch den Allantoin-Gehalt und die enthaltenen Gerbstoffe erklären. Das Allantoin ist auch der Haupt-Wirkstoff des Beinwell,sodass man das Lungenkraut ähnlich anwenden kann wie den Beinwell.

Die Hauptanwendungsfeld für das Lungenkraut ist der Tee.

Man kann das Lungenkraut entweder allein als Tee aufbrühen oder zusammen mit anderen Kräutern als Mischung.

Für einen Lungenkraut Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Lungenkraut mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.

Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Lungenkraut-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Lungenkraut-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.

Den Lungenkraut-Tee kann man zur Wundheilung auch äußerlich für Umschläge, Bäder und Waschungen verwenden.

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